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	<title>SKLK / Sächsisches Kompetenzzentrum Landes- &#38; Kommunalpolitik e.V. &#187; NEWS</title>
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		<title>Neues Forschungsprojekt zum Engagement in der Kommunalpolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 14:44:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter der Leitung von Professor Dr. Astrid Lorenz (SKLK-Vorsitzende) und Dr. Hendrik Träger (stellv. SKLK-Vorsitzender) startete diese Woche am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig das Forschungsprojekt „Ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Leitung von Professor Dr. Astrid Lorenz (SKLK-Vorsitzende) und Dr. Hendrik Träger (stellv. SKLK-Vorsitzender) startete diese Woche am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig das Forschungsprojekt <em>„Ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement in Gemeinderäten in Sachsen – Herausforderungen, Motivlagen, Möglichkeiten der Unterstützung“</em>. Das Projektteam analysiert im Rahmen eines Mixed-methods-Designs, welche individuellen und strukturellen Faktoren die Bereitschaft zu einer Kandidatur bei den Gemeinde- und Stadtratswahlen in Sachsen beziehungsweise den Verzicht auf eine erneute Bewerbung beeinflussen. Für eine tiefergehende Analyse werden mehrere Gemeinden ausgewählt. Auf Grundlage der empirischen Befunde entwickelt das Projektteam Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen des ehrenamtlichen Engagements in der Kommunalpolitik. Das Projekt wird vom Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung e.V. gefördert.</p>
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		<title>SKLK-&#8221;Schreibwerkstatt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jun 2023 22:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum 1. Juli 2023 löst die neue SKLK-„Schreibwerkstatt“ die bisherigen Publikationsreihen „Arbeitspapiere“ und „Infoblätter“ ab. Mit der „Schreibwerkstatt“ werden Studierende und Absolventen vorrangig sozialwissenschaftlicher Studiengänge bei der Veröffentlichung empirischer Befunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 1. Juli 2023 löst die neue SKLK-„Schreibwerkstatt“ die bisherigen Publikationsreihen „Arbeitspapiere“ und „Infoblätter“ ab. Mit der „Schreibwerkstatt“ werden Studierende und Absolventen vorrangig sozialwissenschaftlicher Studiengänge bei der Veröffentlichung empirischer Befunden aus Forschungsarbeiten über landes- oder kommunalpolitische Themen unterstützt. Die Texte, die sich ausdrücklich auch an ein nicht-akademisches Publikum richten, werden auf der Website des SKLK publiziert.</p>
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		<title>Publikationshinweis: „Kleinparteien mit schlagartiger landespolitischer Bedeutung“</title>
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		<pubDate>Wed, 31 May 2023 12:01:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Kleinparteien mit schlagartiger landespolitischer Bedeutung“ – diesen neuen Typus hat der stellvertretende SKLK-Vorsitzende Dr. Hendrik Träger zusammen mit Heinrike Rustenbeck und Svenja Samstag in einem jüngst erschienenen Fachzeitschriftenaufsatz entwickelt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Kleinparteien mit schlagartiger landespolitischer Bedeutung“ – diesen neuen Typus hat der stellvertretende SKLK-Vorsitzende Dr. Hendrik Träger zusammen mit Heinrike Rustenbeck und Svenja Samstag in einem jüngst erschienenen <a title="Kleinparteien mit schlagartiger landespolitischer Bedeutung" href="https://doi.org/10.5771/0044-3360-2023-2-115" target="_blank">Fachzeitschriftenaufsatz</a> entwickelt und damit die bisherigen Konzepte der Parteienforschung ergänzt. Zu dem neuen Typus gehören Parteien, die auf der Bundesebene außerparlamentarisch sind und unmittelbar nach dem Einzug in ein Landesparlament „entweder an der Regierung beteiligt sind oder die größte Oppositionsfraktion stellen.“</p>
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		<title>Stadt und Land &#8211; Was die Verfassung mit gleichwertigen Lebensverhältnissen zu tun hat</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 09:37:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den zurückliegenden Jahren hat sich das Gefälle zwischen Stadt und Land weiter vergrößert. Während die Großstädte Leipzig und Dresden stetig gewachsen sind, sank die Einwohnerzahl zahlreicher Landkreis in Sachsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 1em;">In den zurückliegenden Jahren hat sich das Gefälle zwischen Stadt und Land weiter vergrößert. Während die Großstädte Leipzig und Dresden stetig gewachsen sind, sank die Einwohnerzahl zahlreicher Landkreis in Sachsen kontinuierlich. Wie ist es um die „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ im Freistaat bestellt, die in der Verfassung benannt werden? Der zweite Teil der Serie zur Verfassungswirklichkeit geht dieser Frage nach. </span><span style="font-size: 1em;">Den Text &#8220;Stadt und Land &#8211; Hand in Hand?&#8221; aus dem Landtagskurier können Sie <a href="https://sklk.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorenz-2022-Stadt-und-Land-Landtagskurier-5-2022.pdf">hier</a> nachlesen.</span></p>
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		<title>Was bedeutet Meinungsfreiheit?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 09:22:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor 30 Jahren gab sich der wieder gegründete Freistaat Sachsen eine neue Verfassung. Das Dokument von 1992 steht in einer Linie mit den sächsischen Verfassungen von 1831 und 1919. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 30 Jahren gab sich der wieder gegründete Freistaat Sachsen eine neue Verfassung. Das Dokument von 1992 steht in einer Linie mit den sächsischen Verfassungen von 1831 und 1919. Es ist zugleich das Erste, das umfassende Grundrechte festschreibt. Anlässlich des Jubiläums stellt sich die Frage, wie sich diese rechte im Alltag der Bürgerinnen und Bürger bewähren. Eine dreiteilige Serie zu Verfassungsjubiläum stellt einzelne Aspekte vor. Ein Beitrag unserer Vorsitzenden Prof. Dr. Astrid Lorenz erläutert, was Meinungsfreiheit eigentlich konkret bedeutet.</p>
<p><span style="font-size: 1em;"> Den Text &#8220;Was bedeutet Meinungsfreiheit?&#8221;, der im Landtagskurier erschienen ist, finden Sie <a href="https://sklk.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorenz-2022-Meinungsfreiheit-Landtagskurier-3-2022.pdf">hier</a>.</span></p>
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		<title>Infoblatt 1/2022: Kandidat*innen bei Landratswahlen und Dresdner Oberbürgermeisterwahl</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2022 07:48:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Vorfeld der Landrats- und (Ober-)Bürgermeisterwahlen am 12. Juni 2022 hat ein Team um den stellvertretenden SKLK-Vorsitzenden Dr. Hendrik Träger das Kandidierendentableau in den Landkreisen und Dresden ausgewertet und anhand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld der Landrats- und (Ober-)Bürgermeisterwahlen am 12. Juni 2022 hat ein Team um den stellvertretenden SKLK-Vorsitzenden Dr. Hendrik Träger das <a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2022/05/SKLK_Infoblatt_1_2022.pdf">Kandidierendentableau in den Landkreisen und Dresden</a> ausgewertet und anhand verschiedener Parameter verglichen. Es fallen u.a. &#8220;ein erheblicher Geschlechterbias&#8221; sowie eine starke regionale Verwurzelung und vielfältige kommunalpolitische Erfahrungen der Bewerber*innen auf.</p>
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		<title>Arbeitspapier 1/2022: Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Alltag an sächsischen Schulen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 12:37:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im neuen SKLK-Arbeitspapier beschäftigen sich Gina Gickel und Sebastian Hitzke mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Alltag an sächsischen Schulen. Die Covid-19-Pandemie stellt(e) seit März 2020 auch die Schüler*innen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuen SKLK-Arbeitspapier beschäftigen sich Gina Gickel und Sebastian Hitzke mit den <a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2022/04/GickelHitzke_SKLK_AP_1_2022.pdf">Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Alltag an sächsischen Schulen</a>. Die Covid-19-Pandemie stellt(e) seit März 2020 auch die Schüler*innen und die Lehrer*innen vor allem mit dem digitalen Unterricht und dem Schulalltag in einer pandemischen Situation vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund werden anhand der Erfahrungen mit der Plattform &#8220;Lernsax&#8221; und der Durchführung von Selbsttests in der Schule pandemiebedingte Herausforderungen und Potenziale analysiert.</p>
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		<title>Neue Publikationen von Werner Reutter</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2020 20:19:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner Reutter, Vorstandsmitglied des SKLK, hat 2020 zwei neue Bücher bei Springer VS publiziert. Das Lehrbuch &#8220;Die deutschen Länder&#8221; betrachtet den deutschen Bundesstaat aus der Perspektive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner Reutter, Vorstandsmitglied des SKLK, hat 2020 zwei neue Bücher bei Springer VS publiziert.</p>
<p>Da<a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/12/Die-deutschen-Länder1.jpg" class="xf-fancybox"><img class="wp-image-1581 alignleft" title="Die deutschen Länder" src="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/12/Die-deutschen-Länder1-187x300.jpg" alt="" width="100" height="200" /></a>s Lehrbuch &#8220;Die deutschen Länder&#8221; betrachtet den deutschen Bundesstaat aus der Perspektive der Länder. Es informiert über die Entwicklung der deutschen Länder, analysiert deren Bedeutung für Demokratie, Bundes- und Rechtsstaat und führt in die zentralen Grundlagen von Politik in den Ländern ein. Das Buch enthält zudem eine komprimierte Darstellung der Geschichte und Entwicklung der Bundesländer und bietet politisch Interessierten, Lehrenden und Studierenden der Politik-, Sozial-, Rechts- und Geisteswissenschaften einen ebenso umfassenden wie komprimierten Überblick über die deutschen Länder.</p>
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<p>Außerdem hat Reutter den Band &#8220;Verfas<a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/12/Verfassungsgerichtsbarkeit.jpg" class="xf-fancybox"><img class="wp-image-1575 alignright" title="Verfassungsgerichtsbarkeit" src="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/12/Verfassungsgerichtsbarkeit-211x300.jpg" alt="" width="100" height="200" /></a>sungsgerichtsbarkeit in Bundesländern&#8221; herausgegegeben. Das Buch untersucht die theoretischen, methodischen und inhaltlichen Dimensionen der Verfassungsgerichtsbarkeit in den Bundesländern und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Politik und Verfassungsrechtsprechung. Im ersten Teil werden theoretische und methodische Ansätze zur Analyse von Verfassungsgerichtsbarkeit auf nationaler und subnationaler Ebene vorgestellt und kritisch beleuchtet. Der zweite Teil beschäftigt sich mit historischen, institutionellen und soziologischen Voraussetzungen der Verfassungsrechtsprechung in den Ländern. Im dritten Teil wird der Einfluss der Landesverfassungsgerichte in mehreren Politikfeldern dargestellt und analysiert. Im abschließenden vierten Teil wird die  Verfassungsgerichtsbarkeit in den Schweizer Kantonen sowie in den amerikanischen Bundesstaaten untersucht. Darüber hinaus wird die Rolle der Landesverfassungsgerichte im Rahmen der europäischen Integration analysiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>SKLK veranstaltet OBM Wahlforum zum Klimanotstand in Leipzig</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 14:21:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Alte Handelsbörse platzte aus allen Nähten: Über 200 Leipzigerinnen und Leipziger waren gekommen, um die Antworten der eingeladenen Oberbürgermeister-Kandidaten auf die Frage „Wie weiter mit dem Klimanotstand?“ zu hören. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Alte Handelsbörs<a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/01/P4F_OBM_20200124_0021.jpg" class="xf-fancybox"><img class="alignleft size-medium wp-image-1545" title="OBM Wahlforum" src="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/01/P4F_OBM_20200124_0021-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>e platzte aus allen Nähten: Über 200 Leipzigerinnen und Leipziger waren gekommen, um die Antworten der eingeladenen Oberbürgermeister-Kandidaten auf die Frage „Wie weiter mit dem Klimanotstand?“ zu hören. Sie wurden nicht enttäuscht: Die Kandidierenden Burkhard Jung (SPD), Katharina Krefft (B90/GRÜNE) und Frankiska Riekewald (LINKE) erläuterten ihre Ideen für die Verkehrs – und Energiewende in Leipzig und stellten sich den kritischen Fragen des engagierten Publikums. Diese reichten von der Frage nach der Verkehrs- und Energiewende über die Förderung ökologischen Landbaus bis hin zur Verschattung von Schulgebäuden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„NIMBY – Not in my backyard“ – Menschen sagen Ja zu Klimaschutz, aber nicht, wenn sie selbst von Kosten und Einbußen betroffen sind</strong></p>
<p>Bereits zu Beginn der Veranstaltung hatte Prof. Dr. Astrid Lorenz, Vorstandsvorsitzende des Sächsischen Kompetenzzentrums Landes- und Kommunalpolitik e.V. und zugleich Dekanin der der Fakultät Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig bei ihrer Begrüßung auf folgende Fakten hingewiesen: Der Klimawandel sei ein sehr wichtiges Thema, für alle Generationen, vielleicht sogar DAS zentrale Thema zurzeit. Dabei sei zu analysieren, dass die Meinung der Bürger zu Klimafragen und zu Lösungsansätzen noch nicht gefestigt sei. Klar zu erkennen sei jedoch das „Not in my backyard“-Phänomen: Klimaschutz gern – aber nicht, wenn er in meinem persönlichen Leben zu Kosten und Einbußen führt.</p>
<p><strong>Vorsitzende des Jugendbeirats erläutert Klimanotstandsbeschlüsse und „Notstand“</strong></p>
<p>Den Einstieg in die Diskussion hatte Annegret Jansen, stellvertretende Sprecherin des Jugendparlaments und Vorsitzende des Jugendbeirats gelegt. Sie erläuterte in ihrem Impuls die Gründe und die Ziele des Beschlusses zur Ausrufung des Klimanotstands, der auf einen Antrag des Jugendparlaments zurückging. Zugleich stellte sie die wichtigsten Regelungen der 11 Beschlusspunkte vor und gewährleistete damit einen einheitlichen Wissenstand beim Publikum.</p>
<p>Sie stellte klar: „Der Begriff <em>Notstand</em> ist politisch motiviert und legitimiert keine Notstandsgesetze. Er beschreibt die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen, die nicht aufschiebbar sind, wenn wir unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen wollen.“</p>
<p>Die drei OBM-Kandidaten waren sich darin einig, dass das<a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/01/P4F_OBM_20200124_004.jpeg" class="xf-fancybox"><img class="alignright size-medium wp-image-1542" title="Podium OBM Wahlforum" src="http://sklk.de/wp-content/uploads/2020/01/P4F_OBM_20200124_004-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a> 365-Euro-Ticket kommen soll. Alle drei betonten, dass nach dem Ausstieg aus der Versorgung der Stadt mit Fernwärme durch Braunkohle aus dem Kraftwerk Lippendorf ab 2023 das neue Gasturbinenheizkraftwerk Süd übergangsweise die Versorgung der Stadt sicherstellen soll. Anschließend werde mit klimafreundlichen Technologien, insbesondere Wasserstoff und Blockheizkraftwerken die klimaneutrale Versorgung gewährleistet, sobald diese bezahlbar und aufgebaut sind.</p>
<p>Für Franziska Riekewald steht fest: „Die Verkehrswende ist das wichtigste Thema beim städtischen Klimaschutz. Neben dem 365-Euro-Ticket muss es allen unter 18jährigen ermöglicht werden, kostenlos Bus und Straßenbahn zu nutzen. Wir wollen die selbständige Mobilität fördern und das Elterntaxi vermeiden.“</p>
<p>Burkhard Jung beschreibt seine Vision so: „Die zentralen Felder der Stadtumgestaltung liegen in den Bereichen Verkehr und Energie. Wir müssen sicherstellen, dass die Versorgung der Stadt Leipzig mit Wärme und Strom in 20 bis 25 Jahren ohne fossile Brennstoffe gelingt. Dazu müssen wir in einem ersten Schritt aus dem Vertrag mit dem Kraftwerk Lippendorf aussteigen. Der siebtgrößte CO2-Produzent in Europa sollte so schnell wie möglich abgeschaltet werden.“</p>
<p>Katharina Krefft ergänzt darüber hinaus konkrete Ideen, wie durch die regionale Ausgestaltung der Speiseversorgung in Schulen und Kitas Klimaschutz gestaltet werden kann: „Wir möchten mit Quartiersküchen die Versorgung von Schulen und Kitas, aber auch von Pflegeheimen und Anwohnenden im Quartier ermöglichen. Durch eine regionale Küche der kurzen Wege wollen wir auch im Bereich Ernährung auf Klimaschutz achten.“</p>
<p>Zu der Erkenntnis, dass die vielen Maßnahmen zum Klimaschutz mit erheblichen Investitionen verbunden sind, herrschte ebenfalls Übereinkunft bei den Kandidierenden. Ohne Förderung aus Bund und Ländern gehe es nicht. Der Weg zu umfassenden Klimaschutz funktioniere nur auf allen staatlichen Ebenen gemeinsam. Wie die Lücke ohne Förderung geschlossen werden soll, blieb jedoch offen.</p>
<p>Dazu führte Jung aus: „Wir können nicht die Großunternehmen mit Milliarden zuschütten und die Kommunen, die vor Ort Klimaschutz betreiben, im Regen stehen lassen.“</p>
<p><strong>Schirmherrschaft für Baumprojekt „600.000 Bäume für 600.000 Leipziger*innen“ übernommen</strong></p>
<p>Eine Publikumsfrage führte zu einer Zusage bei allen drei anwesenden OBM-Kandidierenden: Die „Omas for Future“ hatten die Gelegenheit genutzt, um auf ihr Baumprojekt „600.000 Bäume für 600.000 Leipziger*innen“ aufmerksam zu machen und das zukünftige Stadtoberhaupt um Unterstützung bei Pflanzung und Pflege der Bäume zu bitten. Spontan sagten alle drei Kandidierenden zu, die Schirmherrschaft für dieses Projekt zu übernehmen.</p>
<p>Einen Mitschnitt der Veranstaltung, den die Leipziger Internet Zeitung erstellt hat, finden Sie <a href="https://youtu.be/dafvKX_8k1w">hier</a>. (Externer Link)</p>
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<p><strong>Erste Kooperation zwischen SKLK und „Parents for Future“</strong><br />
Die Kooperation zwischen dem Sächsischen Kompetenzzentrum Landes- und Kommunalpolitik e.V. und der Leipziger Ortsgruppe der „Parents for Future“ entstand vor dem Hintergrund, im Rahmen des OBM-Wahlkampfes eine auf das wichtige Anliegen „Klimaschutz“ ausgerichtete Debatte zu ermöglichen. Die Kooperation fand zum ersten Mal in dieser Form statt. Dabei ist es beiden Partnern ein wichtiges Anliegen, parteipolitisch neutral zu agieren und einen überparteilichen, pluralistischen Austausch zu ermöglichen, der sich nicht in Wahlkampffloskeln verliert, sondern konkrete Inhalte liefert. Die Leipziger/innen können so die OBM-Kandidat/innen und ihre Ideen für mehr Klimaschutz besser kennenlernen. Im Rahmen der Diskussion sollten sich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Konzepten verdeutlichen und die Wähler/innen in ihrer Wahlentscheidung unterstützt werden.</p>
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		<title>Wie begeistert man Menschen für Demokratie und Wahlen?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 11:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sklk_editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[HOCHSCHULEN]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie kann ohne Bevormundung und fair für Demokratie und Wahlen mobilisiert werden? Welche Zielgruppen sind wichtig? Auf welchem Weg erreicht man heute noch die Bürgerinnen und Bürger? Welche Rolle spielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann ohne Bevormundung und fair für Demokratie und Wahlen mobilisiert werden? Welche Zielgruppen sind wichtig? Auf welchem Weg erreicht man heute noch die Bürgerinnen und Bürger? Welche Rolle spielen dabei Medien, staatliche Einrichtungen und unabhängige Akteure?</p>
<p>Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, hatten das Sächsische Kompetenzzentrum Landes- und Kommunalpolitik (SKLK) und die Universität Leipzig am 26. Juni 2019 zu einer öffentlichen Gesprächsrunde in das Paulinum eingeladen.</p>
<p>Es diskutierten:<a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_9294.jpg" class="xf-fancybox"><img class="alignleft size-medium wp-image-1533" title="Podiumsgäste im Gespräch mit dem Publikum" src="http://sklk.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_9294-300x189.jpg" alt="" width="300" height="189" /></a></p>
<p>Heinz Eggert, Miteinander reden! Bürgerwerkstatt, ehemaliger sächsischer Innenminister</p>
<p>Olaf Kische, MDR, Redaktionsleiter „Sachsenspiegel“,</p>
<p>Gesine Oltmanns, Bürgerrechtlerin, Vorstand der Stiftung Friedliche Revolution und</p>
<p>Beate Schücking, Rektorin der Universität Leipzig.</p>
<p>Die SKLK-Vorsitzende Astrid Lorenz moderierte das Podium.</p>
<p>Für Beate Schücking erschöpft sich Demokratie nicht allein im Wahlakt, sondern umfasst darüber hinausgehende aktive Beteiligung. Es sei durchaus eine Aufgabe der Universität, hierzu zu ermuntern. „Wie erreicht man jedoch jene, die sich aus dem politischen Diskurs verabschiedet haben?“, fragte Heinz Eggert, der sich aktiv für Bürgerdialoge einsetzt.</p>
<p><a href="http://sklk.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_9292.jpg" class="xf-fancybox"><img class="alignright size-medium wp-image-1534" title="Beate Schücking im Gespräch mit Astrid Lorenz." src="http://sklk.de/wp-content/uploads/2019/07/IMG_9292-300x197.jpg" alt="" width="300" height="197" /></a></p>
<p>Die Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns stellte das Angebot der Stiftung Friedliche Revolution vor. Die Stiftung will auf dem Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz für Dialog eintreten und sich mit der „Bewegung der Unzufriedenen“ wie Pegida, Legida und anderen, aktiv auseinandersetzen.</p>
<p>In einem Dialog muss es möglich sein, verändert aus einer Diskussion zu gehen, sich also auch den Positionen des anderen anzunähern. „Welche Voraussetzungen braucht es dafür?“, fragte Astrid Lorenz, die auch immer wieder das Publikum in die Diskussion einbezog.</p>
<p>Olaf Kische berichtete, dass sich auf der MDR-Homepage erstmals online über 600 Kandidatinnen und Kandidaten für die sächsische Landtagswahl in Kurzinterviews vorstellen. Mit dem Kandidatencheck will der MDR seinen Beitrag zum aktuellen Diskurs leisten, so Kische. Damit reagiert der Sender auf sich verändernde Formen der Mediennutzung und Kommunikation. Vor allem jüngere Leute fühlen sich von etablierten Formate, wie Tageszeitungen oder Nachrichten im Fernsehen, immer weniger angesprochen.</p>
<p>Fakten würden mittlerweile von Gefühlen abgelöst, so Heinz Eggert. Seiner Ansicht nach beschäftigten sich jüngere Medienkonsumenten nur mit jenen Themen intensiver, die sie emotional packen.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Publikum  wurde die Frage diskutiert, weshalb viele Menschen den Medien nicht mehr trauen. Etablierte Medien, so eine Auffassung eines Teilnehmers, bildeten häufig einen Elitendiskurs ab. Ein Teil der Bürger fühle sich daher nicht mehr repräsentiert und äußere sich in anderen Formaten, was dazu führt, dass viele Themen dem allgemeinen demokratischen Diskurs entzogen werden.</p>
<p>Neue Formate wie das Rezo-Video zeigten, so eine andere Meinung, dass sich die jüngere Generation sehr wohl für Politik interessiere, und zwar für Sachthemen und weniger für Personaldebatten. Eine große Mehrheit des Publikums plädierte für mehr sachliche Gespräche auch mit Andersdenkenden. Voraussetzungen seien die Achtung des Grundgesetzes und von Regeln.</p>
<p>Im Fazit der Veranstaltung griff Astrid Lorenz die Bedeutung von Sachthemen in der Politik auf und betonte die Notwendigkeit von geeigneten Kommunikationskanälen. Dies zu schaffen, sei aber nicht nur Aufgabe der Politik, sondern auch der Gesellschaft. Zustimmung des Podiums fand die Aussage von Kische, dass man für Demokratie und Wahlen begeistern kann, wenn man Meinungspluralismus lebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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