Ideen wirken lassen – Nächstes Leipziger Auengespräch präsentiert Visionen für die Auenentwicklung

Die Leipziger Auenlandschaft liegt im Herzen der Stadt. Die Nutzungsansprüche an dieses Gebiet sind vielfältig und werden schon seit längerem kontrovers diskutiert. Nach der Auftaktveranstaltung im Dezember 2015 wird sich das nächste Leipziger Auengespräch am 27. April „Visionen für ein naturschutzfachliches Leitbild“ widmen.

Um die Aue langfristig in ihrer Schönheit, Eigenart und Vielfalt erhalten zu können, muss es gelingen, die unterschiedlichen Ziele unter einen Hut zu bringen. Naturschutzfachlich sind dabei unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und Entwicklungsszenarien denkbar.

Unter dem Titel „Naturschutz und Hochwasserschutz in der Leipziger Auenlandschaft“  präsentieren verschiedene Referentinnen und Referenten aus Verbänden und Verwaltung ab 17 Uhr ihre jeweilige Vision für den Naturschutz in der Aue. Den Auftakt wird Dr. Christian Franke vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) geben, der den Rahmen für die Entwicklung eines naturschutzfachlichen Leitbildes absteckt.

Am 27. April werden Visionen vorgestellt, die von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ergänzt, erweitert bzw. konstruktiv kommentiert, jedoch nicht kritisiert werden sollen. Im Rahmen folgender Leipziger Auengespräche können die präsentierten Visionen kritisiert und die Realisierbarkeit der Vorschläge geprüft werden.

Dieses neue Gesprächsformat, das im ersten Schritt Ideen für ein naturschutzfachliches Leitbild wirken lassen will, wird von Prof. Dr. Sylke Nissen und Dipl. Pol. Karin Lange vom Sächsischen Kompetenzzentrum für Landes- und Kommunalpolitik (SKLK) moderiert.

Wenn auch Sie an der Entwicklung einer Vision für den Naturschutz in der Leipziger Auenlandschaft interessiert sind, kommen Sie am 27. April um 17 Uhr in die Stadtbibliothek, Veranstaltungssaal „Huldreich Groß“.

Für die Vorbereitung bitten die Veranstalterinnen um eine kurze Bestätigung Ihrer Teilnahme. Eine E-Mail an nissen@sklk.de genügt. Die Leipziger Auengespräche sind offen für alle.

 

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