Politische Kultur und Extremismus

Die Aufdeckung des NSU-Terrors führte in der Öffentlichkeit zu Furcht vor wachsendem Rechtsextremismus. Die bundesweite Medienberichterstattung schürt den Verdacht, dass besonders die Bevölkerung der ostdeutschen Bundesländer rechtsextremes Gedankengut pflegt und Rechtsextremismus aktiv oder passiv unterstützt. Mit Ausnahme von Thüringen und Sachsen-Anhalt gibt es jedoch keine gesicherten regionalspezifischen Daten darüber, ob diese Annahme der Realität entspricht. Folglich ist es unmöglich, die Leistungsfähigkeit der landes- und kommunalpolitischen Maßnahmen gegen Extremismus sinnvoll zu bewerten.

Es besteht daher ein hoher Bedarf an einem kontinuierlichen Monitoring der politischen Kultur, das ein realistisches Bild der Bevölkerung zeichnet und regionalspezifische Daten sowie wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen erbringt. Das SKLK liefert durch seine Verankerung und Vernetzung in der Forschung, seine interdisziplinäre Ausrichtung und seine Unabhängigkeit solches Monitoring kompetent aus einer Hand.

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Ihr Ansprechpartner: Prof. Dr. Astrid Lorenz

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